Umfrage zur Umsetzung der ISO 14001 // Einladung an ISO-14001-Auditorinnen und Auditoren

Es ist gelebte Praxis der Technischen Komitees in der International Organization for Standardization (ISO), Anwenderinnen und Anwender nach ihren Erfahrungen in der praktischen Umsetzung zu befragen.

Derzeit befasst sich das ISO/TC 207/SC 1 mit der nächsten Überarbeitung von ISO 14001 und ISO 14004 und lädt zur Umfrage ein.

Ziel und Zielgruppen der Umfrage

Ziel dieser Umfrage ist es, ein Verständnis für die Bedürfnisse von Anwendern und anderen interessierten Kreisen in Bezug auf Normen für Umweltmanagementsysteme (UMS) zu entwickeln. Die Erkenntnisse aus der Umfrage fließen in die Überarbeitung von ISO 14001 und ISO 14004 sowie anderer verwandter ISO-Normen ein.

Die Umfrage richtet sich auch an Euch als Auditorinnen und Auditoren für ISO 14001.

Ihr könnt die Chance wahrnehmen, Eure praktischen Erfahrungen mit ISO 14001 und/oder ISO 14004 einzubringen und so einen wertvollen Beitrag zu leisten, mit ISO-Normen die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

Zur Umfrage – in deutscher Sprache – klickt bitte hier: https://rit.az1.qualtrics.com/jfe/form/SV_ezWLovidsdRn7Lw

Unser Unternehmen ist klimaneutral!

Klimaneutrales Unternehmen, das bedeutet: wir haben unsere Treibhausgas-Emissionen erfasst, reduzieren sie kontinuierlich und haben die unvermeidbaren Emissionen durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Unsere Schritte im Einzelnen

1. Emissionen berechnen
Gemeinsam mit ClimatePartner haben wir unseren CCF – Corporate Carbon Footprint, also den CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens berechnet. Dabei berücksichtigen wir Emissionsquellen wie Energie und Heizung, aber auch Geschäftsreisen, Büromaterial und alle weiteren Emissionen, die wir als Unternehmen verursachen.

2. Emissionen vermeiden und reduzieren
Unser CCF zeigt uns deutlich, wo wir weiter CO2 reduzieren können. Wir aktualisieren ihn regelmäßig, haben so den Überblick über unseren Erfolg bei der Reduktion und erkennen weitere Stellschrauben.

Angedachte Reduktionsmaßnahmen sind bspw.:

  • Vermehrter Einsatz von Bahnverbindungen anstatt PKW für Dienstreisen
  • Weitere Optimierung der IT-Infrastruktur, Einsatz von energieeffizienteren Techniken
  • Nutzung von Fahrrädern durch Innendienst für Wegstrecke zur Arbeit
  • Leasing von Hybrid-Fahrzeuge (n)

3. Emissionen ausgleichen
Es bleiben jedoch immer Emissionen übrig, die wir aktuell nicht vermeiden können. Wir gleichen sie dadurch konsequent aus, indem wir zwei Klimaschutzprojekte aus dem ClimatePartner-Portfolio unterstützen:

Bäume pflanzen in Deutschland
http://www.climatepartner.com/1111

Moore für den Klimaschutz, Lichtenau, Deutschland
http://www.climatepartner.com/1230

4. Transparenz schaffen
Über unser Label „klimaneutrales Unternehmen“ und die ID-Nummer können Sie unsere Klimaneutralität im ClimatePartner-ID-Tracking nachvollziehen: www.climatepartner.com/16367-2109-1002
Neben der Vermeidung und Reduktion von Treibhausgasen ist der Ausgleich ein wichtiger Schritt im ganzheitlichen Klimaschutz. Ohne den Ausgleich ist das Ziel des Pariser Abkommens von 2015 nicht mehr erreichbar – es gibt schlicht und einfach noch nicht die erforderlichen Technologien, um alle Emissionen drastisch genug zu senken. Durch die Investition in Klimaschutzprojekte wird außerdem eine nachhaltige Entwicklung in den Ländern des globalen Südens gefördert, damit Fortschritt nicht allein auf fossilen Energien beruhen muss.

Unser Klimaschutzprojekte

Mit der Klimaneutralität unseres Unternehmens unterstützen wir die Klimaschutzprojekte:

Bäume pflanzen in Deutschland
http://www.climatepartner.com/1111

Viele unserer Kunden haben ihren Sitz in Deutschland. Auch hier ist der Klimawandel sehr deutlich spürbar. Waldbrände vernichten große Flächen, Schädlinge verbreiten sich in den geschwächten Wäldern besonders schnell. Baumarten wie die Fichte leiden unter Dürre und Hitze, weil sie mit ihren flachen Wurzeln keine tieferen, wasserhaltigen Erdschichten erreichen. Deshalb unterstützen wir die Aufforstung und den Umbau der Wälder in Deutschland hin zu Mischwäldern. Mittels eines Kopplungsprojektes erfolgt die CO2-Kompensation vollständig über ein zertifiziertes Waldschutzprojekt in Brasilien.

Moore für den Klimaschutz, Lichtenau, Deutschland
http://www.climatepartner.com/1230
Moore speichern enorme Mengen CO2. In Lichtenau, Landkreis Paderborn, unterstützen wir deshalb die Wiedervernässung und Renaturierung der Moore Eselsbett, Schwarzes Bruch und Sauerbachtal Bülheim. Sie waren in den letzten 10.000 Jahren durch hohe Niederschläge und stauende Böden entstanden und werden seit dem 19. Jahrhundert durch den Torfabbau zerstört. So ist etwa das Hochmoor Schwarzes Bruch in weiten Teilen geschädigt.

Damit fördern wir außerdem die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals), ein weltweit anerkannter Maßstab der Vereinten Nationen, um diese positiven Effekte zu messen. Diese 17 Ziele umfassen etwa die Bekämpfung von Armut und Hunger, die Förderung von Bildung oder die weltweite Verbreitung sauberer und erschwinglicher Energie.
Jedes Klimaschutzprojekt aus dem ClimatePartner-Portfolio trägt zu mehreren dieser Ziele bei. Um diesen Effekt sichtbar zu machen, weist ClimatePartner den Beitrag einzelner Projekte zu den verschiedenen SDGs bei jedem Projekt aus. Dadurch können sie nachvollziehen, welche weiteren Ziele die Projekte neben dem Klimaschutz unterstützen. Bei manchen Projekten ist der Zusatzbeitrag so groß, dass es sich im Kern eigentlich um Entwicklungsprojekte mit Klimaschutzwirkung handelt – und nicht umgekehrt.

Bestätigung der Akkreditierungsfähigkeit der VAZ Programme

Mit Datum vom 17.09.2021 hat die DAkkS GmbH die Akkreditierungsfähigkeit der VAZ Programme für SGU-Personal und SCC/SCP bestätigt. Damit hat der VAZ e.V. auch die Eigentümerschaft der normativen Dokumente des bestehenden SCC-Regelwerkes aus 2011 von der DGMK e.V. übernommen und ist somit der alleinige Eigentümer der SCC-Programme in Deutschland.

Wie SCC 2011 basiert VAZ-SCC 2021 auf deutschen Gesetzen und Regelungen zum Arbeitsschutz und richtet sich somit an deutsche Unternehmen und ausländische Unternehmen, die in Deutschland als Kontraktor tätig sind oder tätig werden wollen.

Die gegenseitige Anerkennung zwischen VCA und SCC soll aufrechterhalten werden, da diese für alle beteiligten Marktteilnehmer wichtig ist.

Die DMSZ hat einen Nutzungsvertrag mit dem VAZ e.V. abgeschlossen, um die bestehenden Zertifizierungen sowie neue Zertifizierungen nach SCC-2021 umzustellen und anbieten zu können.

Infos zu den Umstellungsfristen, Laufzeiten von bestehenden Zertifikaten, Auditorenqualifikation/-upgrade usw. werden von der DMSZ GmbH nach Veröffentlichung der DAkkS-Regel zur Akkreditierung nach VAZ-SCC 2021 bekannt gegeben.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Quelle: https://www.vaz-ev.de/