Die DMSZ GmbH hat zum Beginn des neuen Geschäftsjahres 2021 ihr Führungsteam neu strukturiert.

Um den ständig wachsenden Anforderungen des Marktes sowie der externen Stellen (DAkkS) an die Zertifizierungsgesellschaften sowie unserem Unternehmenswachstum gerecht zu werden, wurde die Organisation neu aufgestellt.

Neben Herrn Dietmar Kaiser übernimmt Herr Stefan Eckhardt als zweiter Geschäftsführer, zusätzlich zu seiner Tätigkeit seit 2013 als Senior-Auditor für die DMSZ GmbH, weitere Verantwortung in der Führungsebene. Mit diesem Schritt haben wir die Weichen für die Nachfolgeregelung des Geschäftsführers Dietmar Kaiser gestellt, welcher zur Jahresmitte 2023 in dieser Funktion ausscheiden wird.

Simone Senßfelder-Büttner, seit Oktober 2019 in Verantwortung als Leitung des Innendienstes sowie Hans-Werner Lortz, seit 2006 als Senior-Auditor in der DMSZ GmbH im Einsatz und nunmehr verantwortlich als Leiter der Zertifizierungsstelle, erhalten jeweils Prokura und ergänzen die Geschäftsleitung.

Herr Markus Faulhaber, der bisherige Leiter der Zertifizierungsstelle, steht uns, gemeinsam mit dem kompetenten und leistungsfähigen Mitarbeiterteam im Innendienst, weiterhin unterstützend zur Seite.

Herr Hans Kolligs fasst es für die Gesellschafter der DMSZ GmbH zusammen: „Wir freuen uns und sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Team in der neuen Zusammensetzung, den bisherigen erfolgreichen Weg, den wir seit Gründung der DMSZ GmbH im Jahre 2005 gemeinsam gegangen sind, noch erfolgreicher in der Zukunft fortsetzen werden“.

Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Im September wurden folgende neu gefasste, geänderte bzw. korrigierte Arbeitsmedizinischen bzw. Technischen Regeln veröffentlicht:

– TRGS 509 Lagern von flüssigen und festen Gefahrstoffen in ortsfesten Behältern sowie Füll- und Entleerstellen für ortsbewegliche Behälter

– TRGS 721 Gefährliche explosionsfähige Atmosphäre – Beurteilung der Explosionsgefährdung

– TRGS 723 Gefährliche explosionsfähige Gemische – Vermeidung der Entzündung gefährlicher explosionsfähiger Gemische

– TRGS 751 Vermeidung von Brand-, Explosions- und Druckgefährdungen an Tankstellen und Gasfüllanlagen zur Befüllung von Landfahrzeugen

– TRGS 900 Arbeitsplatzgrenzwerte

Marktstammdatenregister: Frist nicht verpassen

Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen sich Betreiber von Eigenerzeugungsanlagen und Stromspeichern im sog. Marktstammdatenregister eintragen.

Das betrifft z. B. Solaranlagen, KWK-Anlagen (BHKW, Gasturbine u. ä.), Brennstoffzellen, Notstromaggregate im Netzparallelbetrieb, Windenergieanlagen, Wasserkraftanlagen usw.

Die Registrierungspflicht besteht dabei unabhängig von der Größe der Anlage und gilt sowohl für Bestands- als auch Neuanlagen.

Für Bestandskunden gilt eine Frist bis 31.01.2021. Neue Anlagen müssen innerhalb von vier Wochen nach Inbetriebnahme erfasst werden.

Fristen zur Umstellung wurden verschoben

Das International Accreditation Forum (IAF) hat die Frist zur Umstellung (Transition bzw. Migration) auf die aktuelle Version mehrerer ISO-Managementstandards aufgrund der massiven Einschränkungen durch das Coronavirus um ein halbes Jahr verschoben.

Davon betroffen sind die folgenden Standards bzw. Systeme:

  • ISO 45001:2018 (Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit) – verlängert auf 30. September 2021
  • ISO 50001:2018 (Energiemanagement) – verlängert auf 20. Februar 2022
  • ISO 22301:2019 (Business Continuity) – verlängert auf 30. April 2023

Ab 20. August 2020 dürfen Energiemanagement-Audits (Erst- und Rezertifizierung sowie Überprüfungen) nur noch nach der ISO 50001:2018 durchgeführt werden.

Abwasserverordnung: Änderungen in Anhang 13, 19, 22 und 39 in Kraft

Die 10. Novelle zur Änderung der Abwasserverordnung wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Sie ändert im allgemeinen Teil Vorgaben zur Mittelwertbildung von Abwassermessungen sowie die Anhänge 13 (Herstellung von Holzspanplatten, Holzfaserplatten oder Holzfasermatten), 22 (Chemische Industrie) und 39 (Nichteisenmetallerzeugung). In Anhang 19 F (Zellstofferzeugung) wird eine Altanlagenregelung für den Chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) wiedereingeführt.

(Quelle DIHK)

Bundestag verabschiedet Gebäudeenergiegesetz

Der Deutsche Bundestag hat Mitte Juni das Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen. Das Gesetz fasst das EEWärmeG, das Energieeinsparungsgesetz und die bisherige Energieeinsparverordnung zusammen. Verschärfungen des Anforderungsprofils bei Neu- und Bestandsbauten sind nicht enthalten, allerdings werden die Ziele im Jahr 2023 noch mal auf den Prüfstand gestellt.
Mit dem GEG werden die europäischen Vorgaben zur Energieeffizienz von Gebäuden umgesetzt und die Regelung des Niedrigstenergiegebäudes in das vereinheitlichte Energieeinsparrecht übernommen.

Die Beschlüsse des Bundestages finden sich hier.

Zusammen mit dem GEG hat der Bundestag auch die Abstandsregelung für Windanlagen im Baugesetzbuch beschlossen. Die Länder haben fortan die Möglichkeit, per Landesgesetz Mindestabstände von höchstens tausend Metern zu Wohnbebauung festzulegen.

Außerdem hat der Bundestag die Streichung des Förderdeckels für Solaranlagen beschlossen. Die Einspeisung von Solarstrom ins Netz über die EEG-Umlage wird auch vergütet, wenn die ursprünglich gesetzte Grenze von 52.000 Megawatt überschritten wird.
Der Bundesrat muss sich am 3. Juli noch mit dem Gesetz beschäftigen und wird ihm vermutlich zustimmen.

(DIHK)

Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM) startet

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind häufig Opfer von Cyberangriffen. Mit der Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM) schafft das Bundeswirtschaftsministerium jetzt erstmalig eine zentrale Anlaufstelle für IT-Sicherheit speziell für den Mittelstand und das Handwerk. Ab diesem Sommer erhalten KMU – entsprechend ihrer Eigenschaften wie etwa Größe, Branche und IT-Architektur – ge- eignete Angebote, die die Transferstelle zuvor kategorisiert und zusammenstellt.

Quelle: DsiNDepesche Ausgabe 1/2020, 11.02.2020

Mehr dazu gibt es unter: https://www.sicher-im-netz.de/TISiM

Erfolgreiche Umstellung auf die ISO 22301:2019

Nachdem wir im Vorjahr erfolgreich nach der ISO 22301:2012 Sicherheit und Schutz des Gemeinwesens – Business Continuity Management System (BCMS) akkreditiert wurden, konnten wir jetzt zeitnah erfolgreich auf die neue ISO 22301:2019 umstellen was durch die DAkkS, in Form einer neuen Akkreditierungsurkunde, bestätigt wurde.

Nicht nur in Corona Zeiten wird es immer wichtiger, alles dafür zu tun, dass ein Unternehmen während Betriebsstörungen weiterarbeiten kann.

Wollen auch Sie Ihre Risiken minimieren und ihre Organisation für Krisensituation nachhaltig festigen und krisensicherer machen?

Da die ISO 22301:2019 auch auf die High Level Structure (HLS) aufbaut, kann diese auch sehr gut in bestehende Managementsysteme integriert werden.

Wir helfen Ihnen gerne weiter, bitte sprechen Sie uns einfach an!

Aktuelles zur Migration auf ISO 45001

Seit März 2019 hat der ISO-Standard 45001:2018 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ als internationale Zertifizierungsnorm für Arbeitsschutzmanagementsysteme die bisherige BS OHSAS 18001:2007 abgelöst. Von der DAkkS erhielten die Zertifizierungsstellen ergänzende Informationen zum Umstellungsprozess seitens des IAF Technical Committees.

Im Rahmen der letzten IAF-Sitzung im Oktober 2019 wurden begründet aus Diskussionen innerhalb des Technical Committee des International Accreditation Forums (IAF TC) wichtige Entscheidungen zum Migrationsprozess getroffen:

  • Die Übergangsfrist für die Migration von bereits zertifizierten Organisationen von BS OHSAS 18001 zu ISO 45001 wurde bis zum 31. März 2021 verlängert.
  • Im Rahmen einer Migration kann, sofern der Kunde dies wünscht, auf dem akkreditierten Zertifikat nach ISO 45001 eine zusätzliche Angabe zu einer eventuell früheren Zertifizierung nach BS OHSAS 18001 gemacht werden. Dieses Zertifikat soll das aktuelle Ausstellungsdatum gemäß ISO 45001 darstellen und kann als Anmerkung das Erstzertifizierungsdatum gemäß BS OHSAS 18001 enthalten. („zertifiziert gem. BS OHSAS 18001 seit xx.xx.xxxx“)

Außerdem wurde am 05. Februar 2020 der IAF MLA-Geltungsbereich der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) um den Standard ISO 45001 erweitert. Das DAkkS-IAF-Kombilogo kann nun also auch auf ISO 45001-Zertifikaten verwendet werden. Die erweiterte Logo-Nutzung benötigt die Prüfung und Bestätigung durch den verantwortlichen DAkkS-Verfahrensmanager.

Spitzenausgleich wird auch 2020 gewährt

Im vergangenen Jahr konnte das produzierende Gewerbe seine Ziele bei der Reduktion der Energieintensität erreichen, wie das Bundeskabinett vor kurzem mitteilte. Aus diesem Grund wird der Spitzenausgleich (§ 55 EnergieStG, § 10 StromStG) auch für das Antragsjahr 2020 weiterhin gewährt.

Wie das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in seinem Monitoringbericht feststellte, ist die Energieintensität gegenüber der Basisperiode 2007 bis 2012 im Jahr 2018 um 16,7 Prozent zurückgegangen. Der zu erzielende Wert liegt bei 7,95 Prozent und somit deutlich darunter, weshalb der Spitzenausgleich folglich gewährt wird. Bekanntgemacht wurde dies im Bundesanzeiger.

Vorausgesetzt für die Beantragung des Spitzenausgleichs wird weiterhin der Nachweis eines zertifizierten Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder eines Umweltmanagementsystems nach EMAS. Sollten Sie zu einem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gehören, reicht Ihnen der Nachweis über ein alternatives System gemäß der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV).

Sollten Sie Interesse an der Beantragung des Spitzenausgleiches haben, können Sie Ihre Ansprüche mit dem Excel-Tool der IHK Lippe berechnen.

(Quelle: Bundesfinanzministerium)