Im vergangenen Jahr konnte das produzierende Gewerbe seine Ziele bei der Reduktion der Energieintensität erreichen, wie das Bundeskabinett vor kurzem mitteilte. Aus diesem Grund wird der Spitzenausgleich (§ 55 EnergieStG, § 10 StromStG) auch für das Antragsjahr 2020 weiterhin gewährt.

Wie das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in seinem Monitoringbericht feststellte, ist die Energieintensität gegenüber der Basisperiode 2007 bis 2012 im Jahr 2018 um 16,7 Prozent zurückgegangen. Der zu erzielende Wert liegt bei 7,95 Prozent und somit deutlich darunter, weshalb der Spitzenausgleich folglich gewährt wird. Bekanntgemacht wurde dies im Bundesanzeiger.

Vorausgesetzt für die Beantragung des Spitzenausgleichs wird weiterhin der Nachweis eines zertifizierten Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder eines Umweltmanagementsystems nach EMAS. Sollten Sie zu einem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gehören, reicht Ihnen der Nachweis über ein alternatives System gemäß der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV).

Sollten Sie Interesse an der Beantragung des Spitzenausgleiches haben, können Sie Ihre Ansprüche mit dem Excel-Tool der IHK Lippe berechnen.

(Quelle: Bundesfinanzministerium)

Spitzenausgleich wird auch 2020 gewährt